Mittwoch, 8. Juni 2016

Rezept: Wochenbettsuppe aus Grillgemüse

Heute gibt es mal wieder ein Rezept aus der "Wochenbett-Küche". Ich bringe den frischgebackenen Eltern heute Abend das Essen für morgen vorbei.  Wichtig ist mir im Wochenbett, dass es nahrhaft ist und wärmt. Darum gibt es eine gute Suppe. Diesmal habe ich es mit Grillgemüse probiert und bin vom Geschmack selber ganz begeistert. Durch die Röstaromen hat sie eine kräftigen Geschmack.




Zutaten
1   Hokkaidokürbis
2   Zucchini
10 Cocktailtomaten
etw. Olivenöl
1   kleine Dose Kokosmilch
Pfeffer und Salz nach Belieben
evtl. Garam Masala

Den Kürbis und die Zucchini putzen und in grobe Stücke zerkleinern. Mit den Tomaten in eine Schüssel geben. Olivenöl darübergießen und Salz und Pfeffer dazu geben. Alles gut vermengen.
Auf ein Backblech geben und bei 180°C Umluft ca. 30 Minuten backen.



Das Gemüse abkühlen lassen. In eine Schüssel geben und die Kokosmilch dazu gießen. Ausserdem die Dose noch einmal mit Wasser füllen und darübergießen.


Die Suppe pürieren. Sollte sie zu fest sein, einfach etwas Wasser dazu geben.
Mit Garam Masala, Salz und Pfeffer abschmecken.




Wer Zeit hat kann noch geröstete Kürbiskerne dazu geben und die Suppe mit einem frischen Brot genießen.

Samstag, 4. Juni 2016

Basteltipp Quallen

Letztens sah ich in den Weiten des WWW eine gebastelte Qualle, deren Herstellung sehr einfach aussah und auch wirklich ist. Ich kann mir gut vorstellen wie meine kleinen Kursteilnehmer, die Qualle beobachten, wenn sie sich im Wind schaukelt oder nach den Geschenkbändern haschen.


 Ihr braucht dazu:
  • Pappschüsseln 
  • Krepppapier
  • Wackelaugen
  • Kleber
  • Geschenkband in verschiedenen Farben


Zuerst bestreicht Ihr die Schüssel mit Kleber und klebt das Krepppapier auf. Am Besten bis unter den Rand der Schüssel, denn man sieht sonst den weißen Papprand.
Oben in der Mitte der Schüssel braucht Ihr ein Loch, um die Bindfäden einzufädeln. Ich habe es mit einem Korkenzieher gemacht.


Nehmt Geschenkband, in den Farben, die Euch gut gefallen. Ich habe drei Bänder mit je ca 40cm Länge geschnitten und auf der Hälfte eine Schlaufe geknotet. Die Schlaufe habe ich dirch das Loch gezogen und ein Band zum aufhängen durchgezogen.


Die Geschenkbänder noch leicht locken, Wackelaugen aufkleben und fertig ist das Ergebnis.






Freitag, 27. Mai 2016

Trageworkshop in Dortmund

Heute ein kurzer Rückblick auf den Trageworkshop in Dortmund bei "den Hebammen".

Am letzten Mittwoch war der dritte Termin dieser Art und mit 3 Paaren und 4 Einzelpersonen war er sehr gut besetzt. Ich freue mich, dass dieses Angebot in der Praxis dort so gut angenommen wird.

Auf dem Foto seht Ihr einen kleinen Einblick in das Sortiment, dass ich mit vor Ort hatte. Zwei große Taschen voll mit Tüchern und Tragehilfen.

Die Tücher sind sowohl von verschiedenen Herstellern, als auch in verschiedenen Webarten. So kann direkt gefühlt werden, was ein gutes Tuch ausmacht.
Die Tragehilfen bieten eine Grundauswahl der gängigen Tragehilfen. In der Praxis schauen wir uns an, worauf beim Kauf der Tragehilfe geachtet werden sollte.

Nach einem kurzen Vortrag, in dem es um die Vorteile des Tragens und die wichtigsten Grundlagen geht, haben wir viel Zeit zum Ausprobieren gehabt. Meine lieben Puppen sind immer gerne bereit getragen zu werden.



Wenn ich das Tuch binde, wird aus der anfänglichen Skepsis oft Neugier. Jeder möchte einmal eine Puppe binden und plötzlich erscheint es gar nicht mehr so schwer. Aus den vielen Metern Stoff, ist ein interessantes Hilfmittel geworden.
Ausserdem werden die Tragehilfen umgeschnallt. Für mich immer wieder spannend zu beobachten, dass die Personen oft eine Trage favorisieren und dann feststellen, dass eine andere aber viel bequemer an ihnen sitzt. Mit den Tragen ist das nämlich ein bisschen so wie mit Schuhen, man muss sie einfach anprobieren.

Fazit des letztens Kurses:
Eine Mutter kam, weil sie eine Alternative zu ihrer aktuellen Tragehilfe ausprobieren wollte (ein Tuch käme nicht in Frage) und hat sich dann ein Tuch ausgeliehen.
Ein Paar mit Kind wollte eine Alternative zur Manduca und waren mit dem Sling sehr glücklich.
Zwei Väter hatten sich ohne ihre Frauen angemeldet und haben sich engagiert durch alle Möglichkeiten getestet.
Eine Frau erzählte, dass sie und ihr Mann einen großen Höhenunterschied haben und sie fand die Mysol sehr ansprechend, weil beide Eltern ohne großen Aufwand damit tragen können.
Zwei weitere Paare waren sich noch nicht so ganz einig, während ein Elternteil sehr gut mit dem Tuch zurecht kam, war das andere eher von einer Tragehilfe überzeugt. Spannend, ob ich hier noch erlebe, was letztendlich angeschafft wird.


Donnerstag, 26. Mai 2016

Aus dem Buchregal: Stricken und Häkeln für Babys

Heute möchte ich Euch drei Handarbeitsbücher vorstellen, in die ich hineinschnuppern durfte.
Vorweg schicken möchte ich, dass ich selber seit über 40 Jahren stricke, deswegen habe ich bestimmte Ansprüche an Modelle und Anleitungen. Bei meinen eigenen Strickstücken für Babys und Kinder sind mir bestimmte Dinge besonders wichtig. So achte ich auf eine hochwertige Materialauswahl, aber auch darauf, dass die Stücke möglichst wenig Nähte haben die drücken können.

Aber nun zu den Büchern:

1. Zauberhafte Babyschuhe

In dem Buch sind auf den ersten Blick wunderschöne Modelle für Babys kleine Füße. In einige habe ich mich sofort verliebt und auch zu Nadel und Faden gegriffen. Dann ist mir allerdings aufgefallen, dass fast alle Modelle mit einer Naht an der rückwärtigen Kante geschlossen werden. Das gefällt mir leider gar nicht und so habe ich das Buch erst einmal weggelegt und werde mich in Ruhe damit beschäftigen, wenn ich die Zeit habe die Anleitungen an meine Bedürfnisse anzupassen.
Nichts desto trotz finde ich, dass sich alle Modelle wunderbar zum Verschenken eigenen und sicherlich auch schnell nachzuarbeiten sind.
Besonders hübsch sind auch die Fotografien im Buch. Die kleinen Schühchen sind wunderbar in Szene gesetzt.

2. Süße Babyträume
Dieses Buch ist etwas für die Häkelfreunde.
20 kunterbunte Modelle sind in dem Buch zu finden.

Besonders schön: für jedes Modell ist der Schwierigkeitsgrad angegeben und es finden sich viele Detailfotos, die das Nacharbeiten einfacher machen.

Mir persönlich sind viele Modelle zu ausgefallen. Niedlich sind sie alle, ohne Frage, aber ob sie für den Alltag taugen?!
Babyfotografen finden hier auf jeden Fall tolle Ideen, um die Kleinen in Szene zu setzen.





3. Bezaubernde Babymaschen

Wer eine zeitlose Garderobe für sein Kind stricken möchte, tut mit diesem Buch einen guten Griff. Es ist mein Favorit unter den dreien, die ich Euch heute vorstelle.
Die Modelle sind gut miteinander zu kombinieren und bestechen durch schlichte Muster und Farbgebung.
Bei der Wollwahl wurde auf hochwertiges Garn geachtet.

Bisher habe ich noch nichts daraus nachgearbeitet, freue mich aber schon sehr mich inspirieren zu lassen.
Ich persönlich finde die Gestaltung der Anleitungen schwierig zu lesen und hätte mich auch eine Schnittzeichnung gewünscht.

 


Jetzt aber ran an die Nadeln und viel Spaß!

Dienstag, 24. Mai 2016

Lieblingsspielzeug Lockenwickler

Eines meiner Lieblingsspielzeuge im Kurs sind die kunterbunten Lockenwickler. Wie vielseitig die Kinder mit ihnen spielen können, möchte ich Euch heute zeigen.


Zum einen sind die Lockenwickler schon von der Textur her interessant. Sie sind gut zu greifen, besonders die kleinen. Die Kinder können ihre Finger hineinstecken. Sie piksen in der Hand und auch im Mund, wenn daran gelutscht wird (praktischerweise kann man sie prima in heißem Wasser waschen).

Dann eignen sich die Wickler zum Sortieren. Es gibt sie in verschiedenen Farben und Größen. Sie können der Reihe nach aufgestellt werden, sie können nach Farben sortiert werden und man kann sie ineinander stecken.









Durch den Klett ist es auch möglich Türme zu bauen. Dabei sind der Phantasie keine Grenzen gesetzt, denn sie halten in jeder Zusammenstellung. Es geht sehr leicht und sie halten gut zusammen, was den motorischen Fähigkeiten der Fabel-Kinder entgegen kommt.



Die letzte Idee ist dann noch die Lockenwickler auf einen Pömpel zu stecken. Auf dem Boden im Kursraum saugt er sich gut fest. Dann können die Wickler in allen Variationen aufgesteckt werden.


Viel Spaß beim Spielen!

Montag, 23. Mai 2016

Es braucht ein ganzes Dorf.....

"Um ein Kind zu erziehen, braucht es ein ganzes Dorf."

Dieses Sprichwort kennt Ihr bestimmt alle. Und in den letzten Wochen ist mir aufgegangen wie passend dieser Spruch für die Arbeit mit meinen Kursen ist.

Wenn ein neuer Fabel-Kurs beginnt, sind sich die meisten noch fremd. Stunde für Stunde lernen wir uns kennen. Dank des Begrüßungsliedes sind die ersten Namen schnell gelernt. In der ersten Stunde machen wir ein Partnerinterview und stellen fest, dass es viele Gemeinsamkeiten gibt. Bei der Frage "Wie hat sich das Leben durch dein Kind verändert?" sind sich die Antworten sehr ähnlich. Auch die Ansprüche an den Kurs sind oft klar: andere Familien kennenlernen und Ideen für den Alltag sammeln.

Nach dem ersten Quartal des Kurses ist die Gruppe dann meist schon vertraut geworden. Die ersten Verabredungen zum Spazierengehen oder anderweitig gemeinsam verbrachten Nachmittagen sind getroffen worden. Den Kindern merkt man an, dass sie die verschiedenen und für sie oft überwältigenden Reize besser verarbeiten können. Schlafen anfangs fast alle Kinder am Ende der Stunde, sind sie nun mit Freude bis zum Schluß dabei.

Das letzte Quartal ist dann von einer intensiven Vertrautheit geprägt. Einerseits ist es auch lebendiger durch die Kinder, die mitterweile sehr mobil sind, aber andererseits ist der Austausch untereinander bei den meisten Gruppen auch sehr rege.

Es gibt Gruppen, die sich regelmäßig nach dem Kurs noch zum gemeinsamen Cafe-Besuch treffen. Über unsere Stunde hinaus nehmen sie Anteil am Leben der anderen. Spannend für mich, wie sich dadurch auch die Vormittage im Fabel-Kurs verändern.

Das ist genau das, was mich sehr begeistert. Einer der Grundgedanken meiner Kurse ist die Vernetzung der Teilnehmer untereinander. Ich selber habe davon profitiert, in ein gutes Netzwerk eingebunden zu sein.
Da waren am Anfang die Abende zu zweit, die wir wahrnehmen konnten, weil ein befreundetes Ehepaar sich um unseren Sohn kümmerte. Dann die Zeiten, in denen wir uns mit mehreren Müttern und gleichaltrigen Kindern zum Spielen getroffen haben. Wie angenehm, wenn die Kinder beschäftigt sind und man mal durchtamen und einen heißen Kaffee trinken kann.

Nicht immer sind die Großeltern in der Nähe, um unter die Arme zu greifen. Wie wohltuend ist da ein Netzwerk aus Gleichgesinnten, in dem man sich gegenseitig unterstützt, das aufffängt und trägt, wenn es nötig ist.




Freitag, 13. Mai 2016

Fast-Food-Friday: Grünes Pesto aus Rucola und Basilikum



Freitags gibt es bei uns Fastfood. Nach einer vollen Woche, mag ich es am Freitagmittag schnell. Ich bin müde, freue mich auf das Wochenende und habe keine Lust lange in der Küche zu stehen.
Manchmal ist das Fastfood im wahrsten Sinne des Wortes: Pizza in den Ofen und fertig.
Aber auch aus frischen Sachen kann man ganz schnell leckere Gerichte machen.
Heute gab es bei uns ein Grünes Pesto aus Rucola und Basilikum. Dazu brauche ich folgende

Zutaten

  • 100g Rucola
  • 100g geriebener Parmesan
  • 50g Pinienkerne
  • 2 Handvoll Basilikum
  • 2 Koblauchzehen
  • 6 - 8 EL Olivenöl
  • Salz und Pfeffer
Zuerst röste ich die Pinienkerne in einer Pfanne (ohne Fett) bis sie beginnen zu duften und lasse sie etwas abkühlen.
Rucola und Basilikum werden gewaschen und klein gerissen, die Konoblauchzehen geschält.
Alle Zutaten in eine hohe Schüssel geben und mit dem Pürierstab klein häckseln, bis ein Pesto entsteht.

Tata - schon fertig!

In der Zwischenzeit habe ich Maultaschen warm gemacht und Spargel zubereitet. Den gab es bei uns dazu.
Aber auch zu anderen Nudeln oder Gnocchi schmeckt das Pesto hervorragend.